Die besten Partner für Fische
Krebs und Skorpion sind für Fische die ersten Kandidaten. Die drei Wasserzeichen stehen im Trigon zueinander und teilen ein feines Gespür für das, was unausgesprochen bleibt.
Krebs und Fische gehören zu den emotional tiefsten Paaren im Tierkreis. Die Fische schenken dem Krebs bedingungslose Annahme, er gibt ihnen ein Gefühl von Zuhause. Da beide Streit scheuen und keiner die Rolle des Ankers übernimmt, braucht das Paar Grenzen und eigene Freiräume. Sonst verharrt es leicht in stiller Unzufriedenheit.
Skorpion und Fische zählen zu den stimmigsten Wasserpaaren überhaupt. Der Skorpion findet bei den Fischen Annahme ohne Urteil, und er gibt ihnen Halt und klare Grenzen. Im Streit zeigt sich ihr Unterschied: Der Skorpion will sofort klären, die Fische hoffen, dass sich die Sache von selbst erledigt. Ohne bewusste Abgrenzung droht beiden, sich in der Verschmelzung zu verlieren.
Im Sextil folgen zwei Erdzeichen, die den Fischen Boden geben. Stier und Fische erleben eine seltene Mischung aus Körperlichkeit und seelischer Nähe. Der Stier will klare Abmachungen, und vage Zusagen wecken sein Misstrauen. Beim Steinbock finden Fische Struktur, und er lernt durch sie, Gefühle zuzulassen. Steinbock und Fische müssen allerdings zwischen zwei Sprachen übersetzen: Er redet klar und lösungsorientiert, sie drücken sich über Stimmungen und Andeutungen aus.
Gegensätze und Spiegel
Die Jungfrau ist das Gegenzeichen der Fische. Jungfrau und Fische erzeugen starke Anziehung, weil jede Seite mitbringt, was der anderen fehlt. Die Fische verkörpern für die Jungfrau Offenheit und Loslassen, Eigenschaften, die sie in sich oft unterdrückt. Kritisch wird es, sobald Verbesserungsvorschläge der Jungfrau bei den Fischen als Ablehnung ankommen und sie sich in ihre innere Welt flüchten. Bedürfnisse direkt zu benennen ist für die Fische hier der wichtigste Schritt.
Zwei Fische verbindet eine fast telepathische Nähe. Bei Fische und Fische liegt die Gefahr im Zuviel: Beide verlieren leicht die eigene Identität und weichen Spannungen aus, bis der Druck zu groß wird. Feste Alltagsrituale und gelegentlich Zeit getrennt voneinander geben dieser Verbindung den nötigen Schutz.
Wo es mit Fischen schwierig wird
Zwillinge und Schütze sind die Quadrat-Partner der Fische. Alle drei sind veränderlich und passen sich an, jedes auf eigene Art. Die Zwillinge suchen Gespräch und Abwechslung, die Fische emotionale Verschmelzung. Die lockere Art der Zwillinge halten Fische leicht für Oberflächlichkeit. Kreativ und tief wird dieses Paar, wenn die Zwillinge präsent bleiben und die Fische ihre Wünsche klar formulieren. Den Schützen verbindet mit den Fischen eine Sehnsucht nach Sinn und Transzendenz. Er braucht aber Raum und spricht Konflikte sehr direkt an, während sie Sicherheit brauchen und ausweichen. Geduld von ihm und Klarheit von ihnen entschärfen dieses Muster.
Löwe und Waage liegen im Quinkunx. Der Löwe wünscht sich Applaus, die Fische zeigen Liebe durch Hingabe. Die Waage teilt mit den Fischen die Liebe zu Romantik und Schönheit, aber auch die Scheu vor offenen Konflikten. Bei beiden Paaren hilft regelmäßige Offenheit über das, was stört.
Was Fische in einer Beziehung brauchen
Fische sind ein Wasserzeichen mit veränderlicher Modalität. Als moderner Herrscher gilt Neptun, traditionell Jupiter. Wasser steht für Einfühlung, die veränderliche Modalität für Anpassungsfähigkeit. Neptun steht in der astrologischen Deutung für Hingabe und Fantasie. In der Liebe geben Fische viel, oft mehr, als ihnen guttut. Sie brauchen deshalb einen Partner, der ihre Sensibilität schätzt und ihnen trotzdem Halt gibt. Druck und harte Worte lassen sie verstummen. Bist du Fisch, hilft dir ein sicherer Rahmen, in dem du lernst, Grenzen zu ziehen und Wünsche klar auszusprechen.