Vollmond: wann ist der nächste Vollmond?

Der nächste Vollmond ist am Mo., 26. Oktober 2026 um 05:11 Uhr deutscher Zeit. Der Mond steht dann im Stier.

Alle Vollmonde 2026 und 2027

Exakter Zeitpunkt in deutscher Zeit (MEZ, im Sommer MESZ). Vergangene Termine sind blass dargestellt. Der zweite Vollmond in einem Kalendermonat heißt Blue Moon.

DatumUhrzeitSternzeichenName
Sa., 3. Januar 2026 11:02 Uhr Krebs Wolfsmond
So., 1. Februar 2026 23:09 Uhr Löwe Schneemond
Di., 3. März 2026 12:37 Uhr Jungfrau Wurmmond
Do., 2. April 2026 04:11 Uhr Waage Rosa Mond
Fr., 1. Mai 2026 19:23 Uhr Skorpion Blumenmond
So., 31. Mai 2026 10:45 Uhr Schütze Blumenmond, Blue Moon
Di., 30. Juni 2026 01:56 Uhr Steinbock Erdbeermond
Mi., 29. Juli 2026 16:35 Uhr Wassermann Hirschmond
Fr., 28. August 2026 06:18 Uhr Fische Störmond
Sa., 26. September 2026 18:48 Uhr Widder Erntemond
Mo., 26. Oktober 2026 05:11 Uhr Stier Jägermond
Di., 24. November 2026 15:53 Uhr Zwillinge Bibermond
Do., 24. Dezember 2026 02:28 Uhr Krebs Kalter Mond
Fr., 22. Januar 2027 13:17 Uhr Löwe Wolfsmond
So., 21. Februar 2027 00:23 Uhr Jungfrau Schneemond
Mo., 22. März 2027 11:43 Uhr Waage Wurmmond
Mi., 21. April 2027 00:26 Uhr Skorpion Rosa Mond
Do., 20. Mai 2027 12:58 Uhr Skorpion Blumenmond
Sa., 19. Juni 2027 02:44 Uhr Schütze Erdbeermond
So., 18. Juli 2027 17:44 Uhr Steinbock Hirschmond
Di., 17. August 2027 09:28 Uhr Wassermann Störmond
Do., 16. September 2027 01:03 Uhr Fische Erntemond
Fr., 15. Oktober 2027 15:46 Uhr Widder Jägermond
So., 14. November 2027 04:25 Uhr Stier Bibermond
Mo., 13. Dezember 2027 17:08 Uhr Zwillinge Kalter Mond

Alle Phasen eines Jahres auf einen Blick: Mondkalender 2026 · Mondkalender 2027 · Neumond

Was beim Vollmond passiert

Wann Vollmond ist, lässt sich auf die Minute angeben. Vollmond ist der Moment, in dem Sonne und Mond von der Erde aus gesehen genau gegenüberstehen, ihre Längen auf der Ekliptik liegen dann 180 Grad auseinander. Die Astronomie nennt diese Stellung Opposition. Der Vollmond geht ungefähr bei Sonnenuntergang auf und bleibt die ganze Nacht über am Himmel.

Von einem Vollmond zum nächsten vergehen im Mittel 29,53 Tage. Wer wissen will, wann wieder Vollmond ist, kann vom letzten Termin also gut 29 Tage weiterzählen und landet nahe am richtigen Datum. Der einzelne Abstand schwankt allerdings um mehrere Stunden, weil der Mond auf seiner elliptischen Bahn unterschiedlich schnell läuft. Die Tabelle oben rechnet deshalb jeden Termin einzeln nach den Formeln des Astronomen Jean Meeus, in deutscher Zeit und mit Sommerzeit.

Eine Mondfinsternis gibt es nur bei Vollmond, aber längst nicht bei jedem. Die Mondbahn ist um gut fünf Grad gegen die Erdbahn geneigt, deshalb zieht der volle Mond meist knapp über oder unter dem Erdschatten vorbei. Erst wenn der Vollmond nahe an einem der beiden Mondknoten liegt, also an einem Punkt, an dem seine Bahn die Ekliptik kreuzt, fällt der Schatten der Erde auf ihn.

Vollmond Bedeutung: was der Vollmond spirituell bedeutet

In der spirituellen Deutung ist der Vollmond der Höhepunkt des Mondzyklus. Was zum Neumond begonnen wurde, ist in gut zwei Wochen gewachsen und liegt jetzt im vollen Licht. Daraus leitet sich die wichtigste Vollmond-Bedeutung ab: Er macht sichtbar. Gefühle und offene Fragen, die vorher im Halbdunkel lagen, treten nach dieser Vorstellung deutlicher hervor.

Der zweite Gedanke ist die Ernte. In der bäuerlichen Überlieferung war der Vollmond das Licht, bei dem man abends noch draußen arbeiten konnte. Spirituell gelesen ist er der Moment, Bilanz zu ziehen: was seit dem letzten Neumond gewachsen ist und was sich nicht entwickelt hat.

Danach nimmt das Licht wieder ab. Deshalb gilt der Vollmond auch als Schwelle zum Loslassen. Viele nutzen die Tage danach, um Begonnenes abzuschließen und Gewohnheiten abzulegen, die nicht mehr passen. All das ist Deutung und Überlieferung, eine messbare Wirkung des Mondes auf das Gefühlsleben ist damit nicht gemeint.

Vollmond-Namen und Blue Moon

Die Namen in der Tabelle oben stammen aus Nordamerika. Sie gehen auf Bezeichnungen indigener Völker und früher Siedler zurück und wurden im 20. Jahrhundert vor allem durch den Maine Farmers’ Almanac bekannt, einen amerikanischen Bauernkalender. Jeder Name gehört zu einem Kalendermonat und hält fest, was die Menschen in dieser Zeit draußen beobachteten.

MonatName
JanuarWolfsmond
FebruarSchneemond
MärzWurmmond
AprilRosa Mond
MaiBlumenmond
JuniErdbeermond
JuliHirschmond
AugustStörmond
SeptemberErntemond
OktoberJägermond
NovemberBibermond
DezemberKalter Mond

Der Rosa Mond ist nach einer früh blühenden Wildblume benannt. Der Erntemond ist in der englischen Überlieferung genau genommen der Vollmond, der dem Herbstanfang am nächsten liegt, er kann also auch in den Oktober fallen. Die Tabelle oben ordnet die Namen einfach dem Kalendermonat zu.

Ein Blue Moon ist nach heutigem Sprachgebrauch der zweite Vollmond in einem Kalendermonat. Liegt der erste Vollmond ganz am Monatsanfang, passt in einen Monat mit 30 oder 31 Tagen ein zweiter hinein. Das geschieht etwa alle zwei bis drei Jahre, im Februar nie. Auch beim Blue Moon im Mai bleibt der erste Vollmond der Blumenmond, der zweite heißt einfach Blue Moon.

Ursprünglich zählte der Maine Farmers’ Almanac nach Jahreszeiten. In eine Jahreszeit, von der Sonnenwende bis zur Tagundnachtgleiche oder umgekehrt, fallen normalerweise drei Vollmonde. Waren es vier, hieß der dritte davon Blue Moon. Die Regel mit dem Kalendermonat entstand Mitte des 20. Jahrhunderts aus einer Fehldeutung in einer amerikanischen Astronomiezeitschrift. Blau ist der Mond in beiden Fällen nicht.

Vollmond in den zwölf Sternzeichen

Bei Vollmond steht der Mond immer im Zeichen gegenüber der Sonne. Fällt der Vollmond in den Widder, steht die Sonne in der Waage, und so weiter durch den ganzen Tierkreis. Die Deutung liest jeden Vollmond deshalb als Achse zwischen zwei Zeichen: Der Mond steht für das Gefühl, die Sonne für den bewussten Willen.

Vollmond im Widder

Im Frühherbst, wenn die Sonne in der Waage steht, leuchtet der Vollmond im Widder. Die Achse verbindet das eigene Ich mit dem Gegenüber. Die Waage sucht Harmonie, der Mond im Widder meldet die eigenen Wünsche mit Nachdruck an. In der Deutung zeigt dieser Vollmond, wo du dich in Beziehungen zu sehr angepasst hast. Er gilt als guter Moment, eine klare Grenze zu ziehen.

Vollmond im Stier

Dieser Vollmond fällt in den Spätherbst, während die Sonne den Skorpion durchläuft. Stier und Skorpion teilen sich die Achse von Besitz und Bindung: Was gehört mir, und was teile ich mit anderen. Der Mond im Stier sucht festen Boden, die Skorpion-Sonne drängt auf Wandel. In der Deutung lädt diese Nacht ein zu prüfen, woran du nur aus Gewohnheit festhältst.

Vollmond in den Zwillingen

Ende November oder im Dezember, solange die Sonne im Schützen steht, wird der Mond in den Zwillingen voll und zieht hoch über den Nachthimmel. Die Achse spannt sich zwischen Information und Sinn. Die Zwillinge sammeln Fakten und Meinungen, der Schütze fragt, was sie bedeuten. Gedeutet wird dieser Vollmond als Moment, in dem sich lose Gedanken zu einem Bild ordnen. Er gilt als günstig für ein klärendes Gespräch.

Vollmond im Krebs

Um den Jahreswechsel steht die Sonne im Steinbock und der Vollmond im Krebs, dem Zeichen, das der Mond in der Astrologie beherrscht. Oft ist das der Wolfsmond. Die Achse verbindet Familie mit Beruf und öffentlicher Rolle. Der Krebs-Mond fragt nach Geborgenheit, die Steinbock-Sonne nach Verantwortung. In der Deutung zeigt diese Nacht, ob dein Alltag beiden Seiten genug Raum lässt.

Vollmond im Löwen

Wenn die Sonne im Hochwinter den Wassermann durchwandert, leuchtet der Vollmond im Löwen. Die Achse handelt vom einzelnen Herzen und von der Gruppe. Der Löwe will gesehen werden, der Wassermann denkt an Freundeskreis und Gemeinschaft. Nach der Deutung macht dieser Vollmond sichtbar, wo du dich für andere kleiner machst oder umgekehrt zu viel Raum beanspruchst. Er steht für Mut zum eigenen Ausdruck.

Vollmond in der Jungfrau

Gegen Ende des Winters, wenn die Sonne in den Fischen steht, wird der Mond in der Jungfrau voll. Die Achse liegt zwischen Ordnung und Hingabe. Die Jungfrau prüft und verbessert im Kleinen, die Fische vertrauen auf das, was sich nicht planen lässt. Die Deutung sieht in diesem Vollmond eine Einladung, Pläne und Listen auf das Nötige zu kürzen. Was danach übrig bleibt, gilt als tragfähig.

Vollmond in der Waage

Der erste Vollmond nach Frühlingsbeginn steht immer in der Waage, weil die Sonne dann durch den Widder läuft. Nach ihm richtet sich, vereinfacht gesagt, das Osterdatum. Die Achse ist dieselbe wie beim Widder-Vollmond, mit vertauschten Rollen: Der Mond sucht Ausgleich und Nähe, die Sonne drängt vorwärts. In der Deutung prüft dieser Vollmond, ob Geben und Nehmen in Partnerschaften fair verteilt sind.

Vollmond im Skorpion

Im späten Frühling, wenn die Sonne im Stier steht, fällt der Vollmond in den Skorpion. Oft ist es der Blumenmond. Es ist die Stier-Skorpion-Achse aus dem Herbst, nun mit dem Mond auf der tiefen Seite. Gefühle zeigen sich nach der Deutung besonders stark, auch lange verdrängte. Der Skorpion-Vollmond gilt als Anlass, eine Bindung ehrlich anzuschauen und zu beenden, was nur noch Kraft kostet.

Vollmond im Schützen

Im Frühsommer steht die Sonne in den Zwillingen und der Vollmond im Schützen. Die Achse ist dieselbe wie im Winter, gespiegelt: Jetzt spricht der Mond für Weite und große Fragen, die Sonne für Alltag und Austausch. In der Deutung weckt dieser Vollmond Fernweh. Er gilt als guter Zeitpunkt, eine alte Überzeugung zu überprüfen und dir neue Ziele zu stecken.

Vollmond im Steinbock

In den Wochen nach der Sommersonnenwende, wenn die Sonne im Krebs steht, wird der Mond im Steinbock voll. Er zieht dann tief über den Südhorizont, gegenüber der hoch stehenden Sommersonne. Familie und Beruf stehen sich wieder gegenüber, diesmal mit dem Mond auf der Seite der Pflicht. Astrologisch gilt er als nüchterner Vollmond, der zeigt, welche Ziele tragfähig sind.

Vollmond im Wassermann

Im Hochsommer, solange die Sonne im Löwen steht, leuchtet der Vollmond im Wassermann. Herz und Gruppe tauschen gegenüber dem Winter die Plätze, jetzt steht der Mond auf der Seite der Gemeinschaft. In der Deutung rückt dieser Vollmond Freundschaften und gemeinsame Vorhaben ins Licht. Er gilt als Moment, dich zu fragen, wofür du dich jenseits des eigenen Vorteils einsetzen willst.

Vollmond in den Fischen

Im Spätsommer, wenn die Sonne in der Jungfrau steht, wird der Mond in den Fischen voll. Häufig ist das der Erntemond. Die Achse ist die von Jungfrau und Fischen, nun mit dem Mond auf der Seite der Hingabe. Gedeutet wird dieser Vollmond als stille, durchlässige Nacht. Er gilt als Zeit, Kontrolle abzugeben und eine anstrengende Arbeitsphase bewusst zu beenden.

Vollmond-Rituale

Vollmond-Rituale sind einfache Gewohnheiten, die den Höhepunkt des Zyklus bewusst markieren. Den meisten genügt dafür der Abend des Vollmonds oder der Abend davor.

Das bekannteste Ritual ist das Loslassen auf Papier. Du schreibst auf, was du abschließen willst, etwa eine Gewohnheit oder einen alten Ärger. Danach zerreißt du den Zettel oder verbrennst ihn in einer feuerfesten Schale. Der Gedanke dahinter: Ab jetzt nimmt das Licht ab, und mit ihm soll auch das Notierte kleiner werden.

Zur Deutung des Vollmonds als Ernte passt eine Liste der Dankbarkeit. Notiere, was seit dem letzten Neumond gewachsen ist, auch wenn es klein war. Wer zum Neumond Absichten aufgeschrieben hat, legt beide Zettel nebeneinander.

Viele legen in der Vollmondnacht ihre Kraftsteine auf die Fensterbank. In der Steinheilkunde gilt Mondlicht als sanfte Art, Steine zu reinigen und aufzuladen. Häufig genannt wird Bergkristall, der als Verstärker anderer Steine gilt. Farbige Steine wie Amethyst nimmt man am Morgen wieder herein, bevor die Sonne auf das Fensterbrett fällt.

Das schlichteste Ritual ist ein Spaziergang am Abend. Der Vollmond geht im Osten auf, während im Westen die Sonne untergeht, und steht dann groß und oft orange gefärbt knapp über dem Horizont. Dass er dort größer wirkt als später hoch am Himmel, ist eine Täuschung der Wahrnehmung.

Häufige Fragen

Wie oft ist Vollmond?

Vollmond ist im Mittel alle 29,53 Tage. Zwölf Mondzyklen sind rund elf Tage kürzer als ein Kalenderjahr, deshalb gibt es meist zwölf Vollmonde im Jahr und alle zwei bis drei Jahre dreizehn. Dann fallen in einen Monat zwei Vollmonde. Der einzelne Abstand schwankt um mehrere Stunden, weil Mond und Erde auf Ellipsen laufen und dabei mal schneller, mal langsamer vorankommen.

Was ist ein Blue Moon?

Heute meint Blue Moon meist den zweiten Vollmond in einem Kalendermonat. Das kommt etwa alle zwei bis drei Jahre vor, im Februar nie, weil er kürzer ist als ein Mondzyklus. Die ältere Regel aus dem amerikanischen Maine Farmers' Almanac zählt nach Jahreszeiten: Hat eine Jahreszeit ausnahmsweise vier Vollmonde, heißt der dritte Blue Moon. Blau leuchtet der Mond in keinem der beiden Fälle.

Warum wirkt der Mond auch am Tag davor voll?

Vollmond ist ein exakter Zeitpunkt, an dem Sonne und Mond einander genau gegenüberstehen. Am Abend davor und am Abend danach fehlt der Scheibe nur ein hauchdünner Rand, sie ist dann zu mehr als 95 Prozent beleuchtet. Diesen Unterschied erkennt das bloße Auge kaum. Deshalb sprechen viele Menschen von drei Vollmondnächten, obwohl der Kalender nur einen Moment nennt.

Was macht man an Vollmond?

In der spirituellen Praxis gilt der Vollmond als Zeit zum Loslassen und Danken. Viele schreiben auf, was sie abschließen wollen, oder legen Kraftsteine über Nacht ins Mondlicht. Andere gehen abends ohne Lampe spazieren, weil der Vollmond hell genug leuchtet. Wer den Mond durchs Fernglas beobachten will, wartet besser auf den Halbmond: Bei Vollmond fehlen die Schatten, und die Krater wirken flach.